Großübung Waldbrand auf dem Pydna-Gelände
Am Samstag waren wir Teil einer groß angelegten Waldbrandübung auf dem ehemaligen Raketengelände Pydna bei Kastellaun. Gemeinsam mit rund 200 Einsatzkräften aus drei Landkreisen haben wir den Ernstfall geprobt. Als Szenario wurde ein großflächiger Waldbrand angenommen der eine Ortschaft bedroht.
Wenn der Wald brennt, zählt jede Minute – und eine gute Organisation
Am Samstagmorgen ging es für uns früh los. Erstes Ziel war nicht direkt das Übungsgelände, sondern der Bereitstellungsraum am Stadion in Birkenfeld. Dort haben sich alle angeforderten Einheiten mit ihren Fahrzeugen gesammelt, bevor dann koordiniert in den Einsatzraum verlegt wurde.
Der Bereitstellungsraum ist enorm wichtig. Gerade bei größeren Lagen, wo viele Wehren zusammenkommen, braucht es klare Abläufe. Wer fährt wann, wohin und mit welchem Auftrag? Genau das wurde hier geübt.
Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna wartete dann das eigentliche Übungsszenario. Ein großflächiger Waldbrand, der sich schnell ausbreitet und eine Ortschaft bedroht. Keine Lage, die man mal eben alleine abarbeitet.
Geübt wurden verschiedene Maßnahmen zur Waldbrandbekämpfung und zum Schutz der Bevölkerung. Im Mittelpunkt stand dabei ganz klar die Zusammenarbeit – über Landkreis- und Organisationsgrenzen hinweg.
Auf 5 Einsatzabschnitte aufgeteilt waren 4 Löschzüge mit einer Führungskomponente, ein Logisitk- und Verpflegungszug sowie das Wassertransport- und Waldbrandmodul im Einsatz. Mit rund 200 Einsatzkräften aus zahlreichen unterschiedlichen Organisationen und Einheiten, wurde die Zusammenarbeit geübt.
Mit dabei waren Feuerwehren aus den Landkreisen Birkenfeld, Bad Kreuznach und unserem Rhein-Hunsrück-Kreis, dazu die Bundeswehr, die DLRG mit ihrer Drohneneinheit, der Rettungsdienst und weitere Unterstützungskräfte. Auch eine Technische Einsatzleitung (TEL) war eingerichtet. Für das leibliche Wohl sorgten die Malteser aus Simmern – vielen Dank dafür!
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