Ausflug München 2026
Bayerische Tradition, bestes Sommerwetter und Kameradschaft. Beim Ausflug 2026 erlebte unsere Einsatzabteilung ein abwechslungsreiches Wochenende mit Brauereibesichtigung, Floßfahrt und vielen gemeinsamen Stunden in und um München.
Im Hitzesommer 2026 machte sich der Großteil unserer Einsatzabteilung auf den Weg nach München. Früh morgens starteten wir mit dem Zug in Richtung bayerische Landeshauptstadt. Nach einem Zwischenstopp in Frankfurt erreichten wir schließlich unser Ziel. Nach der Ankunft ließen die ersten Maßkrüge im traditionsreichen Augustiner-Keller nicht lange auf sich warten und ein langer, geselliger Tag fand dort seinen Ausklang.
Der nächste Morgen begann mit einer Brauereiführung in der Ayinger Privatbrauerei in Aying. Dabei erhielten wir interessante Einblicke in den Brauprozess und die Herstellung des Bieres nach dem Deutschen Reinheitsgebot. Von den Rohstoffen Gerste, Hopfen, Malz und Wasser bis hin zum fertigen Bier wurde uns jeder Schritt anschaulich erklärt. Natürlich durfte auch eine ausgiebige Bierverkostung nicht fehlen, bei der wir die verschiedenen Sorten der Brauerei probieren konnten.
Für den kommenden Tag stattete sich nahezu jeder Teilnehmer noch mit einem passenden Strohhut aus. Anschließend kehrten wir in einer Gaststätte in Aying ein und ließen uns erneut mit bayerischen Spezialitäten verwöhnen. Die Rückfahrt nach München verzögerte sich aufgrund von Verspätungen deutlich, sodass ein Teil der Gruppe für die rund 30 Kilometer über vier Stunden bis zum Hotel benötigte. Der andere Teil nutzte die Wartezeit bei Temperaturen von rund 35 Grad und kühlte sich im Fluss der Isar ab.
Der Samstag hielt schließlich das absolute Highlight des Wochenendes bereit. Bereits am Morgen wurden wir mit dem Bus zur Floßanlegestelle gebracht. Dort hatten die Flößer unser Floß bereits mit viel handwerklichem Geschick zusammengebaut. Bei bestem Wetter, begleitet von einer Musikkapelle und ausreichend Getränken, ging es rund 30 Kilometer flussabwärts.
Nach einer stärkenden Mittagspause mit Krustenbraten, Klößen und Weißkraut erwartete uns das nächste Abenteuer: Europas längste Floßrutsche. Auf einer Länge von 345 Metern, mit einem Höhenunterschied von rund 18 Metern und Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h, rauschten wir weiter die Isar hinunter. Zahlreiche Sprünge ins erfrischende kalte Wasser bevor die Floßfahrt schließlich ihr Ende fand.
Am Abend ließen wir das Wochenende gemeinsam in einem großen Biergarten beim Public Viewing des letzten deutschen Gruppenspiels gemütlich ausklingen. Leider hieß es bereits am Sonntag wieder Abschied nehmen und die Heimreise antreten.
Rückblickend bleibt ein Wochenende voller Kameradschaft, bayerischer Gastfreundschaft, kulinarischer Highlights und unvergesslicher Erlebnisse, an das sich alle Teilnehmer noch lange erinnern werden.
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